Aquarienheizung - möglichkeiten zur Erwärmung des Aquarienwassers

19. Juni 2008 – 22:28

Die ist notwendig, sobald in dem Aquarium Tiere gepflegt werden sollen, welche auf Temperaturen über Raumtemperatur (20°C) angewiesen sind und sich dann erst richtig wohl fühlen. Viele Arten von Garnelen und Krebsen sind also nicht immer zwangsläufig nur mit einer zu pflegen. Sicherlich ist es für einige Garnelenarten besser, wenn es etwas wärmer ist, weil dadurch die Fortpflanzung begünstigt wird, aber dies liegt natürlich im eigenen Ermessen.

Krebse kann man beruhigt auch ohne eine pflegen. Sie vertragen Temperaturen zwischen 15°C und 25°C ohne Probleme. Orange Zwergkrebse zum Beispiel leben in der Natur im Hochland Mexikos und sind dort diesen Temperaturen ausgesetzt, wobei morgens (Nachts) 15°C Wassertemperatur und gegen Nachmittag 14Uhr bis zu 25°C erreicht werden. Es sind also teilweise Schwankungen von 10°C zu verkraften, was die Zwergkrebse auch schaffen.

Auch Fire Zwerggarnelen können diese Schwankungen vertragen. Sie sind in der Lage Temperaturen von bis zu 33°C zu ertragen, wobei der Tiefstwert ebenfalls bei ca. 15°C anzusiedeln ist. Dies ist jedenfalls die Temperatur welcher die Fire Zwerggarnelen derzeit im Gartenaquarium ausgesetzt sind, wenn die Sonne aufgeht.

Bei den Fischen gibt es nur sehr wenige Arten die eine solche Flexibilität aufweisen und die Temperaturschwankungen so wegstecken. Meistens ist es so, dass die Fische auf eine bestimmte Temperatur angewiesen sind, damit sie sich richtig wohl fühlen und auch vermehren.

Damit diese Temperatur erreicht wird stellt der Handel eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Beheizung des Aquarium zur Verfügung. Am beliebtesten und sehr weit verbreitet sind dabei die Stabheizungen beziehungsweise und die Bodenheizungen. Es gibt auch noch Filter die bereits mit einer Heizung ausgestattet sind, diese werden jedoch nur bei bestimmten Erfordernissen eingesetzt.

Stab- und Regelheizer erweisen sich als zuverlässige Heizungen die die Temperatur im Aquarium sicherstellen. Unterschieden wird hierbei zwischen elektronisch und mit Bi-Metall geregelten Stab- bzw . Nachteile der elektronisch geregelten Heizungen ist, dass die Technik darin nach ca. drei Jahren versagt. Ähnlich ist es auch bei den Bi-Metall geregelten Heizungen, bei denen die Kontakte des Bi-Metalls irgendwann (nach etwa zwei bis drei Jahren) zusammenkleben und die Heizung nicht mehr abschaltet. In diesem Fall kann das Wasser so stark erhitzt werden, dass die Bewohner schlimmstenfalls sterben. Es ist also empfehlenswert einen Heizer als Ersatz vor Ort zu haben und in regelmäßigen Abständen Bi-Metall geregelte Stab- oder auszutauschen, bevor es zum verkleben der Kontakte kommt.

Dei Regel- und Stabheizer können im Aquarium so angebracht werden, dass sie nicht gesehen werden, wenn man von vorne in das Aquarium schaut. Allerdings sollte man darauf achten, dass das warme Wasser nicht staut, sondern durch den Strom im Aquarium verteilt wird. Hierdurch werden gleichmäßige Temperaturen im Aquarium erreicht.

Bodenheizungen werden manchmal auch als bezeichnet. Einige unterscheiden hier in der Heizstärke (Watt) dies ist jedoch nicht ganz richtig. sollen tatsächlich fluten und nicht heizen. Sie sind unter dem Bodengrund aktiv und sorgen dort für Strömung, was bestimmte Bakterien an der Entwicklung hindert beziehungsweise andere Bakterienarten fördert. Die ist im Kies eingebettet und wärm den Bodengrund, was für einen Wärmefluss sorgt und somit ebenfalls einen ganz entscheidenden positiven Einfluss auf die Bakterien im Bodengrund hat. Es gilt allerdings zu berücksichtigen, dass einige Pflanzenarten einen warmen Bodengrund nicht mögen und im Wachstum stagnieren.Die wird mit dem Bodengrund zusammen eingebaut. Sie wird auf der Bodenscheibe befestigt (beispielsweise mit Saughaltern) und dann der Bodengrund vorsichtig verteilt, damit die keinen Schaden nimmt und wie eingestellt fixiert bleibt.

Bei der Nutzung einer sollte beachtet werden, dass diese nicht ausgeschaltet wird. Da die ganz entscheidend auf die Bakterienbildung im Bodengrund eingreift hat ein Ausschalten dieser Heizung zur Folge, dass ein beträchtlicher Teil an Bakterien abstirbt und verarbeitet werden muss. Hier entsteht eine Belastung für die übrigen Bakterien die zu hoch sein könnte und zur Folge hat, dass das Aquarienwasser ‘umkippt’. Das biologische Gleichgewicht ist zerstört und auch die Bewohner im Aquarium nehmen Schaden. Es ist als ratsam, wenn man sich vorher über die Ansprüche ganz genau informiert und eine entsprechende Entscheidung fällt, für welche man sich entscheidet.


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